Gerd Schwarz
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Vermögensaufbau mit dem richtigen Sparplan

Die Verzweiflung bei den Sparern ist groß, denn die traditionellen Geldanlagen funktionieren nicht mehr. Die bisherigen Gesetze des Vermögensaufbaus sind nahezu vollständig ungültig geworden. Durch die Nullzinspolitik der Notenbanken ist die Vermögensbildung mit klassischen Sparplänen oder Lebens- und Rentenversicherungen nicht mehr möglich. Dabei ist das Hauptziel einer erfolgreichen Vermögensbildung doch, das Einkommen für die Zukunft zu sichern und auch nach dem Berufsleben ausreichende Einnahmen oder Rücklagen zu haben. Daher besteht der wichtigste Schritt auf Ihrer Reise zur persönlichen Sicherheit und Freiheit darin, mit dem Ansparen auf dem Zukunftskonto möglichst frühzeitig zu beginnen.

Variante 1:

Für viele junge Menschen ist heute klar: Die gesetzliche Rente wird nicht reichen! Nehmen Sie als Beispiel einen 30-jährigen ledigen Mann, der nach dem Studium oder der Ausbildung erstmals verdient. Gehen wir von einem Bruttojahreseinkommen von 32.000 €uro aus. Vorausgesetzt er arbeitet bis zu seinem 67. Lebensjahr ununterbrochen weiter, dann kommt er im Modell auf rund 1.050 €uro Rente. Bei einem heutigen Bruttolohn von € 2.667 €uro im Monat hat er bei Steuerklasse I gerade mal 1.700 €uro netto im Portemonaie. Er wird also im Rentenalter bei 1.050 €uro Rente nur noch rund 60 Prozent seines heutigen Nettolohnes zum Leben zur Verfügung haben. Empfohlen sind aber mindestens 75 Prozent. Will er später 1.300 Euro zur Verfügung haben, dann sollte er jetzt mit seiner persönlichen Vorsorge beginnen!

Eine mögliche Variante ist die staatlich geförderte Riester-Rente.  Diese, teilweise ins Gerede gekommene Vorsorgevariante, bietet in Verbindung mit der staalichen Förderung und dem richtigen Produktgeber immer noch eine gute Möglichkeit Versorgungslücken im Alter zu schließen. Und das mit vertretbaren Sparbeiträgen. Um die volle Förderung in Höhe von 154 €uro im Jahr zu bekommen, müsste in unserem Beispiel (Jahresbruttogehalt €uro 32.000) jährlich 1.280 €uro in den Riester-Vertrag fließen. Das bedeutet, dass der Sparer selbst noch 1.126 €uro im Jahr (oder 94 €uro im Monat) aufbringen muss. Zudem kann die Riester-Rente noch von der Steuer abgesetzt werden, was Ihm nochmals 200 -300 €uro im Jahr bringt. Bis zum Renteneintrittsalter mit 67 Jahren sollten so mit ein " bißchen Rendite " ca. 60.000 €uro zusammenkommen.

Variante 2 + 3:

Unter Renditeaspekten kommt der normale Sparer im "Dauer-Zinstief" nicht an Fonds- oder ETF-Sparplänen vorbei. Warum? Mit dem deutschen Aktienindex Dax wurde in den vergangenen 5 Jahren eine Wertsteigerung von + 68,5 % erzielt. Das heisst im längerfristigen Vergleich sind durchaus Renditen von 5 -6 % p.a. drin. Allerdings sind auch Verluste möglich. Wegen der möglichen Schwankungen sollte man mindestens 5 - 7 Jahre auf das Geld verzichten können und nicht in Einzelwerte investieren. Deshalb ist ein Investmentsparplan in einen oder mehrere Fonds die bessere Option. Die meisten guten Aktienfonds brachten in den letzten 5 Jahren eine Rendite von über 9 % p.a. (trotz jährlicher Verwaltungskosten von ca. 1,45 %).

Deutlich weniger Gebühren kosten ETF-Indexfonds (Exchange Tradet Funds). Empfehlenswert  ist ein ETF, der z. B. den Welt-Aktienindex MSCI World nachbildet. Unser Favorit kam in den letzten 5 Jahren auf eine durchschnittliche Wertsteigerung von über 12 % p.a. und das bei einem jährlichen Kostenanteil von nur (0,45 % p.a.).

Um nun das Beispiel für unseren 30-jährigen, ledigen jungen Mann abzurunden, haben wir die Ergebnisse hinsichtlich der Ablaufleistung für alle 3 Varianten gerechnet: Wie bereits dargestellt kommt der Sparer bei der Riesterrente auf eine Ablaufleistung (ohne Berücksichtigung der Inflation bei gleichbleibenden Sparbeträgen) von (94 €uro/pro Monat bei 37 Jahren Sparzeit) auf ein Kapital von ca. €uro 60.000 (Verzinsung 1,9 % p.a.). In der Variante 2 Fondssparplan hätte er bei einer angenommen Durchschnittsverzinsung von 5,5 % eine Ablaufleistung von €uro 132.000 (nach Steuern/vor Kosten) zur Verfügung. Für den ETF-Sparplan errechnet sich bei einer angenommenen Wertentwicklung von durchschnittlich 8 % p.a. gar eine Ablaufleistung von knapp 239.000 €uro (nach Steuern/vor Kosten).